Flexible Sachbezüge: Firmenfitness, Sachbezugskarten, digitale Gutscheine und persönliche Anlässe.
Die Wahl aus 3 Benefits wie Essenszuschuss oder Deutschland-Ticket als flexible Lösung für dein Team.
Alle Benefits von Gutscheinen bis Internetzuschuss in einem Paket.
Benefits flexibel kombinieren, damit sie zu euren Bedürfnissen passen.
Bevor du dich für einen Mitarbeiter-Benefits-Anbieter entscheidest, lohnt sich ein Blick auf die Kriterien, die im Alltag den Unterschied machen. Denn die schönste Sachbezugskarte bringt wenig, wenn die Verwaltung ein Zeitfresser ist, die Kosten intransparent bleiben oder deine Mitarbeiter die Karte am Ende kaum einsetzen können. Die folgenden vier Kriterien bilden das Grundgerüst für den Vergleich in diesem Artikel.
Ein Benefit, der intern mehr Arbeit verursacht, als er Nutzen stiftet, ist kein Benefit. Deshalb ist die Frage, wie digital ein Anbieter seine Prozesse abbildet, eine der wichtigsten überhaupt.
Der Unterschied zwischen einer vollständig digitalen Lösung und einer halbanalogen Verwaltung mit Papiergutscheinen oder manuellen Prozessschritten kann pro Monat mehrere Stunden Arbeitszeit ausmachen. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist dieser Punkt entscheidend.
Die Preisgestaltung der Anbieter ist eines der wichtigsten Kriterien. Denn neben dem monatlichen Grundpreis pro Mitarbeiter spielen weitere Kostenfaktoren eine Rolle:
Ein Paketpreis kann unnötig belasten, wenn du nur einen einzigen Benefit nutzen willst. Umgekehrt ist ein Pay-per-Use-Modell ohne Transaktionsgebühren oft die fairste Lösung – du zahlst nur für aktive Karten und nicht für ungenutzte Lizenzen.
Der beste Benefit nützt nichts, wenn deine Mitarbeiter ihn nicht nutzen können oder wollen. Ein zentrales technisches Unterscheidungsmerkmal ist das Kartenmodell:
Weitere Faktoren für die Akzeptanz:
Je breiter die Akzeptanz, desto höher erfahrungsgemäß die Nutzungsrate und damit der wahrgenommene Wert des Benefits durch die Mitarbeiter.
Sachbezug allein ist nur ein Baustein. Viele Unternehmen wollen heute ein breiteres Spektrum abdecken: Essenszuschuss, Mobilitätsbudget, Internetzuschuss, Kita-Zuschuss, Gesundheitsbudget etc.
Die Frage ist:
Eine echte Multi-Benefits-Plattform reduziert den Aufwand für HR deutlich, weil alles über ein Dashboard und eine App läuft. Anbieter mit Kartenfokus sind dagegen oft stark in ihrem Kernprodukt, decken aber nur einen Teil des Benefit-Spektrums ab.
Nun vergleichen wir vier Anbieter – become.1, Edenred, Pluxee und Givve – anhand der Kriterien Verwaltungsaufwand, Kosten und Preismodell, Mitarbeiterakzeptanz und Multi-Benefits-Plattform.
become.1 wurde 2019 in Heidelberg gegründet und hat sich als Multi-Benefit-Plattform am Markt mit einem 40-köpfigen Team positioniert. Über 1.000 Unternehmen nutzen die Plattform inzwischen, eine Finanzierungsrunde von 3,3 Millionen Euro durch die Haufe Group Ventures, den High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Dieter Schwarz unterstreicht das Wachstumspotenzial.
Die Mission: Mitarbeiter-Benefits einfacher und zugänglicher zu machen und als Alternative zu komplizierten und unübersichtlichen Lösungen anzubieten, die Unternehmen und ihre Teams oft überfordern.
Verwaltungsaufwand:
become.1 setzt auf eine vollständig digitale Abwicklung:
Kosten & Preismodell:
Der Multi-Benefit-Anbieter arbeitet mit einem transparenten Paketmodell. Es gibt keine Transaktionsgebühren und keine versteckten Aufschläge. Arbeitgeber zahlen ausschließlich für aktive Karten. Im Detail sieht das so aus:
Gehaltszusätze:
|
Paket |
Preis/Monat/MA |
Enthaltene Benefits |
|---|---|---|
|
Light |
ab 1,95 € |
Gutscheine & Firmenfitness + Sachbezugskarte optional (0,50 €) |
|
Standard |
ab 4,95 € |
Freie Auswahl von 3 Benefits (Essenszuschuss, Mobilität, Internet, Kita, Erholung, Gesundheit u. a.) + Sachbezugskarte optional (0,50 €) |
|
Professional |
ab 8,95 € |
Freie Auswahl von 7 Benefits – alle verfügbaren Leistungen kombinierbar + Sachbezugskarte optional (0,50 €) |
|
Individuell |
ab 1,50 € |
Baukasten-Prinzip: nur gewünschte Benefits aktivieren |
Gehaltsumwandlung:
|
Paket |
Preis/Monat/MA |
Enthaltene Benefits |
|---|---|---|
|
Basic |
0,00 € |
Mitarbeiter-PC-Programm (Leasing von Smartphones, Laptops etc.) + Dienstrad-Leasing |
|
Expert |
4,95 € |
Mitarbeiter-PC-Programm, Dienstrad-Leasing, Essenszuschuss, Mobilitätsbudget, Erholungsbeihilfe |
Mitarbeiterakzeptanz:
Die Sachbezugskarte – die become.1 Card – läuft im Open-Loop-Modell auf Mastercard-Basis.
Multi-Benefits-Plattform:
become.1 ist eine echte All-in-One-Plattform – alle Benefits lassen sich zentral über eine App und ein HR-Dashboard verwalten:
Wer mehrere Benefits bündeln möchte, ohne verschiedene Tools parallel zu betreiben, findet bei become.1 ein breites Portfolio aus einer Hand.
Edenred ist ein internationaler, börsennotierter Konzern mit Sitz in Frankreich und einer der weltweit größten Anbieter für Mitarbeiter-Benefits.
Verwaltungsaufwand:
Die Verwaltung läuft digital über das Edenred-Portal. Der Automatisierungsgrad hängt allerdings vom gewählten Tarifmodell ab:
Für Unternehmen, die eine vollständig automatisierte Aufladung wünschen, ist der Standard-Tarif die passendere Wahl.
Kosten & Preismodell:
Edenred bietet zwei Tarifmodelle mit unterschiedlicher Kostenstruktur an:
|
Standard |
Enterprise |
|
|---|---|---|
|
Grundkosten |
|
|
|
Aufladegebühr |
|
|
Seit dem Dezember 2025 werden Karten in Deutschland standardmäßig nur noch als virtuelle Karten ausgegeben. Eine physische Karte können Mitarbeiter selbst im Edenred-Account nachbestellen (8,45 €, werden vom Kartenguthaben abgezogen).
Mitarbeiterakzeptanz:
Die Edenred City Card arbeitet mit einem Closed-Loop-Modell. Die Karte basiert zwar auf Mastercard-Technologie, funktioniert aber nur bei Akzeptanzpartnern innerhalb des Edenred-Netzwerks – nicht überall dort, wo Mastercard akzeptiert wird. Das Einsatzgebiet ist auf einen vorab festgelegten PLZ-Bezirk plus angrenzende Gebiete beschränkt. In Regionen mit wenigen Edenred-Partnern kann die Alltagstauglichkeit eingeschränkt sein. Apple Pay und Google Pay werden unterstützt.
Multi-Benefits-Plattform:
Edenred bündelt seine Produkte über die Plattform „Edenred One“. Das Angebot umfasst:
Der Fokus liegt allerdings klar auf diesen Kernprodukten. Ein breit gefächertes Ökosystem mit vielen Benefits innerhalb einer nahtlos integrierten Plattform ist nicht das zentrale Versprechen. Für Unternehmen, die sich nur auf diese Angebote konzentrieren, kann Edenred eine solide Wahl sein. Wer ein breites Benefits-Portfolio aus einer Hand sucht, sollte prüfen, ob die Wahl den eigenen Anforderungen entspricht.
Pluxee ist 2024 aus dem Rebranding der Sodexo Benefits hervorgegangen und zählt zu den etablierten Legacy-Playern im Markt für Mitarbeiter-Benefits. Der Konzern ist in 28 Ländern aktiv.
Verwaltungsaufwand:
Die Verwaltung läuft über das Pluxee Firmenkundenportal:
Kosten & Preismodell:
Pluxee kommuniziert keine Listenpreise. Laut Eigenangabe hängen die Kosten von „Unternehmensgröße, gewählten Produkten und Nutzungshäufigkeit“ ab. Interessenten erhalten ein individuelles Angebot über das Sales-Team. Für Unternehmen bis ca. 20 Mitarbeiter ist alternativ der Pluxee-Shop verfügbar, in dem sich die Benefits Card direkt online bestellen lässt, konkrete Beträge werden aber auch dort erst nach Registrierung im Bestellprozess sichtbar.
Mitarbeiterakzeptanz:
Die Pluxee Benefits Card ist eine Visa-Prepaidkarte, arbeitet aber im Closed-Loop-Modell:
Hinweis: Das Akzeptanznetzwerk der Benefits Card unterscheidet sich vom Netzwerk des Restaurant Gutscheins.
Multi-Benefits-Plattform:
Pluxee positioniert sich mit seiner Plattform als Multi-Benefit-Anbieter. Das Produktportfolio umfasst:
Damit ist Pluxee neben become.1 der einzige Anbieter in diesem Vergleich mit einem wirklich breiten integrierten Portfolio.
Givve ist ein deutscher Anbieter mit Sitz in München, gegründet 2010 und seit 2018 Teil der französischen Upcoop-Genossenschaft. Der Fokus liegt klar auf kartenbasierten Lösungen: Sachbezug für Firmenkunden, Essenszuschuss sowie Bezahlkarten für Leistungsempfänger und Sachbezug im öffentlichen Sektor (TVöD).
Verwaltungsaufwand:
Verwaltet werden die Karten zentral im „givve Hub“, einer browserbasierten Plattform für Kartenbestellungen, Ladeaufträge und Ladedaueraufträge. Über letztere lassen sich monatliche Aufladungen automatisieren.
Optional bietet Givve einen vollständig automatisierten Datenaustausch über die givve API an, womit auch HR-System-Anbindungen möglich sind. Ergänzt wird der Hub durch eine integrierte Akademie mit Erklärvideos sowie Echtzeitüberweisungen. Es gibt keine Mindestbestellmenge und keine Vertragsbindung, mehrere Verwaltungsebenen können kostenfrei angelegt werden.
Kosten & Preismodell:
Wie Pluxee kommuniziert Givve keine Preise öffentlich, die Konditionen werden ausschließlich auf Anfrage und individuell angeboten. Auf der Website wird lediglich eine „transparente Kostenstruktur“ beworben, konkrete Lade-, Karten- oder Setup-Gebühren sind nicht einsehbar.
Mitarbeiterakzeptanz:
Die givve Card ist eine Mastercard-Prepaidkarte mit einem Hybrid-Modell: stationär Open-Loop, online Closed-Loop. Das bedeutet:
Multi-Benefits-Plattform:
Givve ist ein spezialisierter Kartenanbieter, kein Multi-Benefits-Anbieter. Auf der Website werden als eigene Produkte ausschließlich kartenbasierte Lösungen ausgewiesen:
Unternehmen, die einen breiten Benefit-Mix unter einem Dach abbilden möchten, müssen diese Bausteine daher über zusätzliche Anbieter ergänzen.
|
Kriterium |
become.1 |
Edenred |
Pluxee |
Givve |
|---|---|---|---|---|
|
Verwaltungsaufwand |
||||
|
Aufladung |
Vollautomatisch via SEPA |
Standard: automatisiert Enterprise: manuell |
Manuell über das Firmenkundenportal |
Ladedauerauftrag, optional API |
|
Kosten & Preismodell |
||||
|
Preistransparenz |
öffentliche Listenpreise |
2 Tarife öffentlich |
nur auf Anfrage |
nur auf Anfrage |
|
Einstiegspreis Sachbezug (pro MA/Monat) |
Light: 1,95 € |
Standard: 3,00 € + MwSt. Enterprise: 2,95 €/Aufladung/MA + 1,99 € + 49 € Setup-Gebühr + MwSt. |
k. A. |
k. A. |
|
Abrechnungs- modell |
Lizenzgebühr Keine Aufladungsgebühr |
Standard: Lizenzgebühr Enterprise: Pay-per-Use |
individuell |
individuell |
|
Mitarbeiter- akzeptanz |
||||
|
Karte & Akzeptanzmodell |
Mastercard-Akzeptanzstellen, Open-Loop |
Mastercard Closed-Loop (Edenred-Akzeptanznetz) |
Visa, Closed-Loop (Pluxee-Akzeptanzstellen) |
Mastercard, Hybrid (stationär Open-Loop, online Closed-Loop) |
|
Apple Pay / Google Pay |
ja / ja |
ja / ja |
ja / ja |
nein (in Entwicklung) / ja |
|
Multi-Benefits- Plattform |
||||
|
Portfolio-Breite |
All-in-One (13+ Benefits) |
Sachbezug, Essen, Bike |
25 Gehaltsextras |
Kartenfokus (Sachbezug, Essen, Geschenk, Erholung, Bonus) |
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become.1 ist eine Multi-Benefits-Plattform für Unternehmen, die alles aus einer Hand wollen: transparente Preise, vollautomatische Verwaltung per SEPA, eine Mastercard im Open-Loop-Modell und über 13 Benefits in einer App.
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Steuerfreie Benefits sind Zuwendungen, die Arbeitgeber zusätzlich zum Gehalt gewähren können, ohne dass Lohnsteuer oder Sozialabgaben anfallen. Voraussetzung ist in den meisten Fällen, dass die Leistung zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gezahlt wird. Zu den gängigsten steuer- und sozialabgabenfreien Benefits zählen:
Über eine Multi-Benefits-Plattform wie become.1 lassen sich diese Bausteine zentral kombinieren.
Aktuelle Studien zur Mitarbeiterzufriedenheit zeigen ein klares Bild: Gefragt sind vor allem Benefits, die im Alltag spürbar entlasten und finanzielle Vorteile bringen. Ganz oben auf der Wunschliste stehen:
Wichtig: Mitarbeiter wollen Benefits, die sie frei einsetzen können – nicht starre Sachgeschenke. Genau deshalb setzen sich digitale Lösungen mit Wahlfreiheit, also Sachbezugskarten und Multi-Benefits-Plattformen, immer stärker durch.
Der Markt für Mitarbeiter-Benefits ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Grob lassen sich die Anbieter in zwei Gruppen einteilen:
Daneben gibt es weitere Anbieter wie Spendit, Belonio oder Probonio. Welcher Anbieter zu deinem Unternehmen wirklich passt, hängt vor allem von vier Faktoren ab:
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