Anbieter von Mitarbeiter-Benefits im Vergleich (2026)

Ein Vergleich der führenden Benefit-Anbieter wie become.1, Edenred, Pluxee und Givve zeigt deutliche Unterschiede bei der Akzeptanz, den Kosten und dem Verwaltungsaufwand. Diese Übersicht hilft Unternehmen dabei, die passende Plattform zu finden, um steuerfreie Vorteile rechtssicher zu verwalten und die Mitarbeiterzufriedenheit nachhaltig zu steigern.
Eine Reihe gelber Sterne die auf einer blauen und rosa Oberflache sitzen

Anbieter von Mitarbeiter-Benefits im Vergleich: Das Wichtigste in Kürze

 

  • Der Markt für Mitarbeiter-Benefits ist in den letzten Jahren stark gewachsen – entsprechend vielfältig ist das Angebot an Anbietern und Plattformen.
  • Vier Kriterien entscheiden im Alltag über die Wahl des passenden Anbieters: Verwaltungsaufwand, Kosten und Preismodell, Mitarbeiterakzeptanz der Karte und die Breite des Benefit-Portfolios (Multi-Benefits-Plattform).
  • In diesem Vergleich stehen sich vier Anbieter gegenüber: become.1, Edenred, Pluxee und Givve.
  • Bei der Mitarbeiterakzeptanz macht das Kartenmodell den Unterschied: Open-Loop (Mastercard/Visa-weit, z. B. become.1) ist im Alltag flexibler als Closed-Loop (nur Akzeptanzpartner, z. B. Edenred, Pluxee). Givve setzt auf ein Hybrid-Modell.
  • Preistransparenz gibt es nicht überall: become.1 und Edenred kommunizieren öffentliche Listenpreise, Pluxee und Givve nur auf Anfrage.
  • Als echte Multi-Benefits-Plattformen mit breitem Portfolio aus einer Hand positionieren sich aktuell vor allem become.1 und Pluxee – Edenred und Givve sind stärker kartenfokussiert.

 

Worauf du bei einem Anbieter-Vergleich von Mitarbeiter-Benefits achten solltest

Bevor du dich für einen Mitarbeiter-Benefits-Anbieter entscheidest, lohnt sich ein Blick auf die Kriterien, die im Alltag den Unterschied machen. Denn die schönste Sachbezugskarte bringt wenig, wenn die Verwaltung ein Zeitfresser ist, die Kosten intransparent bleiben oder deine Mitarbeiter die Karte am Ende kaum einsetzen können. Die folgenden vier Kriterien bilden das Grundgerüst für den Vergleich in diesem Artikel.

Verwaltungsaufwand

Ein Benefit, der intern mehr Arbeit verursacht, als er Nutzen stiftet, ist kein Benefit. Deshalb ist die Frage, wie digital ein Anbieter seine Prozesse abbildet, eine der wichtigsten überhaupt.

  • Gibt es automatische Aufladungen per SEPA-Mandat?
  • Lässt sich die Lösung nahtlos in bestehende Personalsoftware integrieren?
  • Müssen HR-Teams jeden Monat manuell Aufladungen anstoßen und Belege prüfen?

Der Unterschied zwischen einer vollständig digitalen Lösung und einer halbanalogen Verwaltung mit Papiergutscheinen oder manuellen Prozessschritten kann pro Monat mehrere Stunden Arbeitszeit ausmachen. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist dieser Punkt entscheidend.

Kosten & Preismodell

Die Preisgestaltung der Anbieter ist eines der wichtigsten Kriterien. Denn neben dem monatlichen Grundpreis pro Mitarbeiter spielen weitere Kostenfaktoren eine Rolle:
 

  • Wie transparent ist die Preisgestaltung?
  • Gibt es Aufladungsgebühren, einmalige Kartengebühren, Transaktionskosten?
  • Werden Konditionen öffentlich kommuniziert oder nur auf Anfrage?
  • Zahle ich nur für aktive Karten (Pay-per-Use) oder auch für inaktive Lizenzen (pauschal)?
  • Wie verhält sich das Preismodell, wenn ich mehrere Benefits kombinieren will?

Ein Paketpreis kann unnötig belasten, wenn du nur einen einzigen Benefit nutzen willst. Umgekehrt ist ein Pay-per-Use-Modell ohne Transaktionsgebühren oft die fairste Lösung – du zahlst nur für aktive Karten und nicht für ungenutzte Lizenzen.

 

Mitarbeiterakzeptanz

Der beste Benefit nützt nichts, wenn deine Mitarbeiter ihn nicht nutzen können oder wollen. Ein zentrales technisches Unterscheidungsmerkmal ist das Kartenmodell:

  • Open-Loop: Die Karte basiert auf einem globalen Netzwerk (Mastercard oder Visa) und ist überall dort einsetzbar, wo dieses Netzwerk akzeptiert wird, also beim Supermarkt, an der Tankstelle, in der Drogerie oder beim Bäcker. Eingeschränkt wird die Nutzung nur durch den regionalen PLZ-Bereich, der steuerrechtlich vorgeschrieben ist.
  • Closed-Loop: Ein Closed-Loop-Modell funktioniert dagegen nur bei Akzeptanzpartnern, die der Anbieter selbst vertraglich angebunden hat. Das kann in Ballungsräumen gut funktionieren, in ländlichen Gebieten oder bei bestimmten Geschäften aber schnell an Grenzen stoßen.

Weitere Faktoren für die Akzeptanz:

  • Unterstützt die Karte Apple Pay und Google Pay?
  • Kann das Guthaben über mehrere Monate angespart werden?
  • Gibt es ein individuelles Kartendesign mit dem Logo des Arbeitgebers?

Je breiter die Akzeptanz, desto höher erfahrungsgemäß die Nutzungsrate und damit der wahrgenommene Wert des Benefits durch die Mitarbeiter.

 

Multi-Benefits-Plattform

Sachbezug allein ist nur ein Baustein. Viele Unternehmen wollen heute ein breiteres Spektrum abdecken: Essenszuschuss, Mobilitätsbudget, Internetzuschuss, Kita-Zuschuss, Gesundheitsbudget etc.

Die Frage ist:

  • Kann der Anbieter all das zentral in einer Plattform abbilden?
  • Brauchst du für jeden Benefit ein eigenes Tool oder einen eigenen Vertrag?

Eine echte Multi-Benefits-Plattform reduziert den Aufwand für HR deutlich, weil alles über ein Dashboard und eine App läuft. Anbieter mit Kartenfokus sind dagegen oft stark in ihrem Kernprodukt, decken aber nur einen Teil des Benefit-Spektrums ab.

4 Anbieter von Mitarbeiter-Benefits im Vergleich

Nun vergleichen wir vier Anbieter – become.1, Edenred, Pluxee und Givve – anhand der Kriterien Verwaltungsaufwand, Kosten und Preismodell, Mitarbeiterakzeptanz und Multi-Benefits-Plattform. 

 

become.1

become.1 wurde 2019 in Heidelberg gegründet und hat sich als Multi-Benefit-Plattform am Markt mit einem 40-köpfigen Team positioniert. Über 1.000 Unternehmen nutzen die Plattform inzwischen, eine Finanzierungsrunde von 3,3 Millionen Euro durch die Haufe Group Ventures, den High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Dieter Schwarz unterstreicht das Wachstumspotenzial.

Die Mission: Mitarbeiter-Benefits einfacher und zugänglicher zu machen und als Alternative zu komplizierten und unübersichtlichen Lösungen anzubieten, die Unternehmen und ihre Teams oft überfordern.

Verwaltungsaufwand:

become.1 setzt auf eine vollständig digitale Abwicklung:

  • Automatische Aufladung der Sachbezugskarte per SEPA-Mandat
  • Mitarbeiter erhalten direkt eine virtuelle Karte
  • Eine physische Karte kann über die App bestellt werden, Lieferzeit ca. 5 Werktage
  • Nahtlose Integration an gängige Personalsoftware

 

Kosten & Preismodell:

Der Multi-Benefit-Anbieter arbeitet mit einem transparenten Paketmodell. Es gibt keine Transaktionsgebühren und keine versteckten Aufschläge. Arbeitgeber zahlen ausschließlich für aktive Karten. Im Detail sieht das so aus:

 

Gehaltszusätze:

Paket

Preis/Monat/MA

Enthaltene Benefits

Light

ab 1,95 €

Gutscheine & Firmenfitness

+ Sachbezugskarte optional (0,50 €)

Standard

ab 4,95 €

Freie Auswahl von 3 Benefits (Essenszuschuss, Mobilität, Internet, Kita, Erholung, Gesundheit u. a.)

+ Sachbezugskarte optional (0,50 €)

Professional

ab 8,95 €

Freie Auswahl von 7 Benefits – alle verfügbaren Leistungen kombinierbar

+ Sachbezugskarte optional (0,50 €)

Individuell

ab 1,50 €

Baukasten-Prinzip: nur gewünschte Benefits aktivieren

Gehaltsumwandlung:

Paket

Preis/Monat/MA

Enthaltene Benefits

Basic

0,00 €

Mitarbeiter-PC-Programm (Leasing von Smartphones, Laptops etc.) + Dienstrad-Leasing

Expert

4,95 €

Mitarbeiter-PC-Programm, Dienstrad-Leasing, Essenszuschuss, Mobilitätsbudget, Erholungsbeihilfe

Mitarbeiterakzeptanz:

Die Sachbezugskarte – die become.1 Card – läuft im Open-Loop-Modell auf Mastercard-Basis.

  • Viele Akzeptanzstellen: Nutzbar an rund 100 Millionen Mastercard-Akzeptanzstellen deutschlandweit
  • Regionale Einschränkung: auf den zweistelligen PLZ-Bereich plus angrenzende Gebiete (steuerrechtliche Vorgabe)
  • Apple Pay & Google Pay: Beide werden vollständig unterstützt
  • Employer Branding: Optionales Firmenlogo-Design auf der Karte möglich
  • Guthaben ansparen: Nicht verbrauchtes Guthaben bleibt erhalten und kann über mehrere Monate angesammelt werden

Multi-Benefits-Plattform:

become.1 ist eine echte All-in-One-Plattform – alle Benefits lassen sich zentral über eine App und ein HR-Dashboard verwalten:

 

 

Wer mehrere Benefits bündeln möchte, ohne verschiedene Tools parallel zu betreiben, findet bei become.1 ein breites Portfolio aus einer Hand.

 

Edenred

Edenred ist ein internationaler, börsennotierter Konzern mit Sitz in Frankreich und einer der weltweit größten Anbieter für Mitarbeiter-Benefits.

Verwaltungsaufwand:

Die Verwaltung läuft digital über das Edenred-Portal. Der Automatisierungsgrad hängt allerdings vom gewählten Tarifmodell ab:

  • Im Standard-Tarif erfolgt die monatliche Aufladung automatisiert über 12 Monate.
  • Im Enterprise-Tarif sind Einzelaufladungen mit frei wählbarem Zeitpunkt vorgesehen – flexibler, aber ohne automatische Wiederholung.

Für Unternehmen, die eine vollständig automatisierte Aufladung wünschen, ist der Standard-Tarif die passendere Wahl.

Kosten & Preismodell:

Edenred bietet zwei Tarifmodelle mit unterschiedlicher Kostenstruktur an:

 

Standard

Enterprise

Grundkosten

  • = 3,00 €/Monat
  • zzgl. MwSt.
  • 2,95 € pro Aufladung pro MA 
  • zzgl. MwSt. 
  • zzgl. einmaliger Einrichtungsgebühr von 49 € pro Konto und 1,99 € pro MA

Aufladegebühr

  • keine Aufladegebühr
  • läuft automatisiert monatlich über 12 Monate
  • 2,95 € pro Aufladung pro Person
  • manuelle Einzelaufladungen mit frei wählbarem Zeitpunkt

 

Seit dem Dezember 2025 werden Karten in Deutschland standardmäßig nur noch als virtuelle Karten ausgegeben. Eine physische Karte können Mitarbeiter selbst im Edenred-Account nachbestellen (8,45 €, werden vom Kartenguthaben abgezogen).

Mitarbeiterakzeptanz:

Die Edenred City Card arbeitet mit einem Closed-Loop-Modell. Die Karte basiert zwar auf Mastercard-Technologie, funktioniert aber nur bei Akzeptanzpartnern innerhalb des Edenred-Netzwerks – nicht überall dort, wo Mastercard akzeptiert wird. Das Einsatzgebiet ist auf einen vorab festgelegten PLZ-Bezirk plus angrenzende Gebiete beschränkt. In Regionen mit wenigen Edenred-Partnern kann die Alltagstauglichkeit eingeschränkt sein. Apple Pay und Google Pay werden unterstützt.

Multi-Benefits-Plattform:

Edenred bündelt seine Produkte über die Plattform „Edenred One“. Das Angebot umfasst:

  • die Edenred Sachbezugskarte und Gutscheine
  • einen Verpflegungszuschuss (Ticket Restaurant)
  • Bikeleasing (Edenred Bike)

 

Der Fokus liegt allerdings klar auf diesen Kernprodukten. Ein breit gefächertes Ökosystem mit vielen Benefits innerhalb einer nahtlos integrierten Plattform ist nicht das zentrale Versprechen. Für Unternehmen, die sich nur auf diese Angebote konzentrieren, kann Edenred eine solide Wahl sein. Wer ein breites Benefits-Portfolio aus einer Hand sucht, sollte prüfen, ob die Wahl den eigenen Anforderungen entspricht.

 

Pluxee

Pluxee ist 2024 aus dem Rebranding der Sodexo Benefits hervorgegangen und zählt zu den etablierten Legacy-Playern im Markt für Mitarbeiter-Benefits. Der Konzern ist in 28 Ländern aktiv.

Verwaltungsaufwand:

Die Verwaltung läuft über das Pluxee Firmenkundenportal:

  • HR-System-Integration über Pluxee Easy Load
  • Aufladung manuell über das Firmenkundenportal, Bestell- und Beladedateien werden täglich um 17:00 Uhr verarbeitet
  • SEPA-Mandat möglich, Beladerechnung wird ca. 3 Tage vor dem Beladedatum erstellt
  • Für Unternehmen bis ca. 20 Mitarbeiter: vollständige Online-Bestellung über den Pluxee-Shop

Kosten & Preismodell:

Pluxee kommuniziert keine Listenpreise. Laut Eigenangabe hängen die Kosten von „Unternehmensgröße, gewählten Produkten und Nutzungshäufigkeit“ ab. Interessenten erhalten ein individuelles Angebot über das Sales-Team. Für Unternehmen bis ca. 20 Mitarbeiter ist alternativ der Pluxee-Shop verfügbar, in dem sich die Benefits Card direkt online bestellen lässt, konkrete Beträge werden aber auch dort erst nach Registrierung im Bestellprozess sichtbar.

Mitarbeiterakzeptanz:

Die Pluxee Benefits Card ist eine Visa-Prepaidkarte, arbeitet aber im Closed-Loop-Modell:

 

  • Einlösung nur im Pluxee Akzeptanznetzwerk mit über 100.000 Akzeptanzstellen – nicht überall, wo Visa akzeptiert wird
  • Regionale Beschränkung per PLZ-Region
  • Apple Pay und Google Pay werden unterstützt
  • Pluxee App zur Akzeptanzstellen-Suche, Guthabenanzeige und mobilem Bezahlen

 

Hinweis: Das Akzeptanznetzwerk der Benefits Card unterscheidet sich vom Netzwerk des Restaurant Gutscheins.

Multi-Benefits-Plattform:

Pluxee positioniert sich mit seiner Plattform als Multi-Benefit-Anbieter. Das Produktportfolio umfasst:

  • die Pluxee Benefits Card (Sachbezug)
  • den Pluxee Restaurant Gutschein (Verpflegungszuschuss)
  • Pluxee Wellbeing (Gesundheitsbonus)
  • Pluxee Bike (Dienstradleasing)
  • weitere 25 Gehaltsextras

 

Damit ist Pluxee neben become.1 der einzige Anbieter in diesem Vergleich mit einem wirklich breiten integrierten Portfolio.

 

Givve

Givve ist ein deutscher Anbieter mit Sitz in München, gegründet 2010 und seit 2018 Teil der französischen Upcoop-Genossenschaft. Der Fokus liegt klar auf kartenbasierten Lösungen: Sachbezug für Firmenkunden, Essenszuschuss sowie Bezahlkarten für Leistungsempfänger und Sachbezug im öffentlichen Sektor (TVöD).

Verwaltungsaufwand:

Verwaltet werden die Karten zentral im „givve Hub“, einer browserbasierten Plattform für Kartenbestellungen, Ladeaufträge und Ladedaueraufträge. Über letztere lassen sich monatliche Aufladungen automatisieren.

Optional bietet Givve einen vollständig automatisierten Datenaustausch über die givve API an, womit auch HR-System-Anbindungen möglich sind. Ergänzt wird der Hub durch eine integrierte Akademie mit Erklärvideos sowie Echtzeitüberweisungen. Es gibt keine Mindestbestellmenge und keine Vertragsbindung, mehrere Verwaltungsebenen können kostenfrei angelegt werden.

Kosten & Preismodell:

Wie Pluxee kommuniziert Givve keine Preise öffentlich, die Konditionen werden ausschließlich auf Anfrage und individuell angeboten. Auf der Website wird lediglich eine „transparente Kostenstruktur“ beworben, konkrete Lade-, Karten- oder Setup-Gebühren sind nicht einsehbar.

Mitarbeiterakzeptanz:

Die givve Card ist eine Mastercard-Prepaidkarte mit einem Hybrid-Modell: stationär Open-Loop, online Closed-Loop. Das bedeutet:

 

  • Innerhalb der pro Karte einstellbaren Region (2-stelliger PLZ-Bezirk, unmittelbar angrenzende 2er-Bezirke) kann an allen Mastercard-Akzeptanzstellen bezahlt werden.
  • Online-Zahlungen sind ausschließlich bei Online-Händlern möglich, die einen Akzeptanzvertrag mit Givve und ihren Firmensitz in der eingestellten Region haben – das schränkt die Online-Nutzung deutlich stärker ein.
  • Für den Essenszuschuss greift ein eigenes, gastronomiefokussiertes Akzeptanznetz mit laut Givve über 170.000 Gastrobetrieben in Deutschland (Restaurants, Imbisse, Cafés, Bäckereien, Metzgereien sowie ausgewählte Lieferdienste und Supermärkte).
  • Google Pay wird unterstützt, Apple Pay befindet sich laut eigener Angabe noch in der Entwicklung.

 

Multi-Benefits-Plattform:

Givve ist ein spezialisierter Kartenanbieter, kein Multi-Benefits-Anbieter. Auf der Website werden als eigene Produkte ausschließlich kartenbasierte Lösungen ausgewiesen:

 

  • die givve Card mit Lademodulen für Sachbezug, Essenszuschuss, Geschenk, Erholungsbeihilfe und Bonus
  • spezielle Karten für den öffentlichen Sektor (TVöD-Sachbezug, Bezahlkarte für Leistungsempfänger)

 

Unternehmen, die einen breiten Benefit-Mix unter einem Dach abbilden möchten, müssen diese Bausteine daher über zusätzliche Anbieter ergänzen.

 

Anbietervergleich auf einen Blick (Vergleichstabelle)

Kriterium

become.1

Edenred

Pluxee

Givve

Verwaltungsaufwand

       

Aufladung

Vollautomatisch via SEPA

Standard: automatisiert

Enterprise: manuell

Manuell über das Firmenkundenportal

Ladedauerauftrag, optional API

Kosten & Preismodell

       

Preistransparenz

öffentliche Listenpreise

2 Tarife öffentlich

nur auf Anfrage

nur auf Anfrage

Einstiegspreis Sachbezug (pro MA/Monat)

Light: 1,95 €

Standard: 3,00 € + MwSt.

Enterprise: 2,95 €/Aufladung/MA + 1,99 € + 49 € Setup-Gebühr

+ MwSt.

k. A.

k. A. 

Abrechnungs-

modell

Lizenzgebühr

Keine Aufladungsgebühr

Standard: Lizenzgebühr

Enterprise: Pay-per-Use

individuell

individuell

Mitarbeiter-

akzeptanz

       

Karte & Akzeptanzmodell

Mastercard-Akzeptanzstellen, Open-Loop

Mastercard

Closed-Loop (Edenred-Akzeptanznetz)

Visa,

Closed-Loop (Pluxee-Akzeptanzstellen)

Mastercard, Hybrid (stationär Open-Loop, online Closed-Loop)

Apple Pay / Google Pay

ja / ja

ja / ja

ja / ja

nein (in Entwicklung) / ja

Multi-Benefits-

Plattform

       

Portfolio-Breite

All-in-One (13+ Benefits)

Sachbezug, Essen, Bike

25 Gehaltsextras

Kartenfokus (Sachbezug, Essen, Geschenk, Erholung, Bonus)

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INHALTSVERZEICHNIS

FAQ

Welche steuerfreien Benefits gibt es für Mitarbeiter?

Steuerfreie Benefits sind Zuwendungen, die Arbeitgeber zusätzlich zum Gehalt gewähren können, ohne dass Lohnsteuer oder Sozialabgaben anfallen. Voraussetzung ist in den meisten Fällen, dass die Leistung zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gezahlt wird. Zu den gängigsten steuer- und sozialabgabenfreien Benefits zählen:

 

  • Sachbezug (bis 50 €/Monat, § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG) – z. B. über eine Sachbezugskarte
  • Essenszuschuss (Essensmarken/digitale Essensschecks, § 8 Abs. 2 Satz 6 EStG)
  • Mobilitätsbudget und Jobticket (§ 3 Nr. 15 EStG)
  • Internetzuschuss (pauschal versteuert mit 25 %, § 40 Abs. 2 EStG)
  • Kita-Zuschuss für nicht schulpflichtige Kinder (§ 3 Nr. 33 EStG)
  • Erholungsbeihilfe (pauschal versteuert, § 40 Abs. 2 EStG)
  • Gesundheitsförderung (bis 600 €/Jahr, § 3 Nr. 34 EStG)
  • Aufmerksamkeiten zu persönlichen Anlässen (bis 60 € pro Anlass)
  • Dienstrad-Leasing (§ 3 Nr. 37 EStG)
  • Mitarbeiter-PC-Programm (Leasing von Smartphones, Laptops & Co. zur privaten Nutzung)

 

Über eine Multi-Benefits-Plattform wie become.1 lassen sich diese Bausteine zentral kombinieren.

Welche Benefits wünschen sich Mitarbeiter wirklich?

Aktuelle Studien zur Mitarbeiterzufriedenheit zeigen ein klares Bild: Gefragt sind vor allem Benefits, die im Alltag spürbar entlasten und finanzielle Vorteile bringen. Ganz oben auf der Wunschliste stehen:

 

  • Mehr Netto vom Brutto – über Sachbezug, Essenszuschuss oder Mobilitätsbudget
  • Flexibilität bei Arbeitszeit und -ort (Homeoffice, hybrides Arbeiten)
  • Gesundheitsangebote wie Firmenfitness oder ein Gesundheitsbudget
  • Mobilität – vom Deutschlandticket über Dienstrad-Leasing bis hin zum E-Auto
  • Familienfreundliche Leistungen wie den Kita-Zuschuss
  • Persönliche Wertschätzung zu Geburtstag, Hochzeit oder Jubiläum

 

Wichtig: Mitarbeiter wollen Benefits, die sie frei einsetzen können – nicht starre Sachgeschenke. Genau deshalb setzen sich digitale Lösungen mit Wahlfreiheit, also Sachbezugskarten und Multi-Benefits-Plattformen, immer stärker durch.

Welche Anbieter von Mitarbeiterbenefits gibt es?

Der Markt für Mitarbeiter-Benefits ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Grob lassen sich die Anbieter in zwei Gruppen einteilen:

  • Multi-Benefits-Plattformen: decken ein breites Spektrum an Benefits zentral über ein Dashboard und eine App ab, z. B. become.1 und Pluxee.
  • Spezialisierte Kartenanbieter: fokussieren sich auf Sachbezug und kartenbasierte Lösungen, z. B. Edenred und Givve.

 

Daneben gibt es weitere Anbieter wie Spendit, Belonio oder Probonio. Welcher Anbieter zu deinem Unternehmen wirklich passt, hängt vor allem von vier Faktoren ab:

  1. Verwaltungsaufwand
  2. Kostenstruktur
  3. Mitarbeiterakzeptanz der Karte 
  4. und der Frage, wie viele Benefits du aus einer Hand abbilden willst.

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