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Deutschlandticket als Zuschuss vom Arbeitgeber: das Wichtigste in Kürze | ||
Deutschlandticket als Arbeitgeberzuschuss: | Steuerliche Vorteile: | Flexible Nutzung: |
Arbeitgeber können das Deutschlandticket steuerfrei bezuschussen, wodurch Mitarbeiter es für maximal 40,60 Euro nutzen können, sofern das Unternehmen mindestens 25 % übernimmt. | Arbeitgeberzuschüsse für das Deutschlandticket sind nach § 3 Nr. 15 EStG steuerfrei, solange sie zusätzlich zum Gehalt gewährt werden, ohne Gehaltsumwandlung. | Das Deutschlandticket kostet aktuell 58 Euro und ist bundesweit im Nahverkehr gültig. Es kann sowohl privat als auch dienstlich genutzt werden. |
Das Deutschlandticket als Arbeitgeberzuschuss ist eine fantastische Möglichkeit für Unternehmen, ihren Mitarbeiter eine attraktive ÖPNV-Flatrate zu bieten und das steuerlich begünstigt.
Regulär kostet das Deutschlandticket, 58 Euro pro Monat (Stand 2025) und ermöglicht bundesweit die unbegrenzte Nutzung von Bussen und Bahnen im Nah- und Regionalverkehr.
Ein echtes Plus für diejenigen, die täglich auf den öffentlichen Verkehr angewiesen sind.
Für Arbeitnehmer besonders spannend: Wenn dein Arbeitgeber mindestens 25 % zum Deutschlandticket dazugibt, wird’s richtig günstig.
Denn: In dem Fall packen die Verkehrsunternehmen noch 5 % Rabatt obendrauf. So zahlst du am Ende maximal 40,60 Euro im Monat und kommst super günstig durch ganz Deutschland.
Damit der 5-%-Rabatt greift, muss dein Arbeitgeber einen sogenannten Rahmenvertrag mit einem Verkehrsunternehmen abschließen. Ohne diesen Vertrag ist zwar ein steuerfreier Zuschuss möglich, aber der Extra-Rabatt fällt dann leider weg.
Infos zum D-Ticket 2025 | ||
13,6 Mio. Deutsche haben ein D-Ticket | 58 Euro kostet das D-Ticket ab 2025 | 24/7 ist das D-Ticket auch |
Posten | 25 % Bezuschussung | 100 % Bezuschussung |
Ausgabepreis | 58,00 € | 58,00 € |
5 % Rabatt durch Verkehrsunternehmen | 2,90 € | 2,90 € |
Arbeitgeberzuschuss | 14,50 € | 55,10 € |
Preis für Arbeitnehmer | 40,60 € | 0,00 € |
Wusstest du, dass das Deutschlandticket für dich komplett steuer- und sozialversicherungsfrei sein kann, wenn dein Arbeitgeber es zusätzlich zum Gehalt zahlt?
Die gesetzliche Grundlage findet sich in § 3 Nr. 15 Einkommensteuergesetz (EStG).
Dieser Paragraf besagt, dass dein Unternehmen, die Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmittel im Linienverkehr, also Bus, Bahn oder U-Bahn steuerfrei für dich übernehmen darf, sofern es sich um eine echte Zusatzleistung handelt.
Heißt konkret: keine Gehaltsumwandlung.
Der Zuschuss für das D-Ticket darf nicht einfach vom Gehalt abgezogen werden.
Nur wenn dein Arbeitgeber das Ticket on top zu deinem Gehalt dazugibt, bleibt der Vorteil steuerfrei, ganz egal, ob du das Ticket auf dem Weg zur Arbeit oder in deiner Freizeit nutzt.
Schon gewusst? Das 49-Euro-Ticket hat seit dem 1. Januar 2025 einen neuen Preis: Das Deutschlandticket kostet nun nicht mehr 49 Euro, sondern 58 Euro. Damit übersteigt es zwar die monatliche Freigrenze für Sachbezüge von 50 Euro, doch Unternehmen können es weiterhin als Jobticket steuer- und sozialabgabenfrei zur Verfügung stellen. |
Seit seiner Einführung zählt das Deutschlandticket zu einer der beliebtesten Mitarbeiterbenefits, besonders in der Variante als Jobticket.
Kurz gesagt: Es handelt sich um ein Ticket-Abo für den öffentlichen Nahverkehr, das der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern vergünstigt oder sogar komplett kostenlos zur Verfügung stellen kann.
Denn aus lohnsteuerlicher Sicht gilt das Deutschlandticket in Form eines Jobtickets als Sachbezug, also ein geldwerter Vorteil.
Und der kann steuerfrei sein, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind: Entscheidend ist, dass Ticket zusätzlich zum normalen Gehalt bereitgestellt wird. Die rechtliche Grundlage dafür findet sich in § 3 Nr. 15 EStG.
Neben dem klassischen Zuschussmodell können Firmen das Deutschlandticket auch im Rahmen einer Entgeltumwandlung anbieten. In diesem Fall verzichten Mitarbeiter freiwillig auf einen Teil ihres Bruttogehalts – also 58 Euro im Monat – und erhalten im Gegenzug das Deutschlandticket.
Der Clou: Der Arbeitgeber versteuert das Ticket pauschal mit 25 % (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer). Dadurch entfallen die Sozialversicherungsbeiträge.
Das bringt attraktive Vorteile für beide Seiten:
Mitarbeiter bekommen das Ticket abgabefrei, denn die Steuern übernimmt der Arbeitgeber. Statt vom Bruttolohn nur etwa 40 Euro netto übrigzuhaben, erhalten sie den vollen Preis des Tickets.
Auch für Arbeitgeber lohnt sich das Modell: Sie sparen rund 21 % an Sozialversicherungsbeiträgen, im Vergleich zur regulären Auszahlung des Gehalts.
Wichtig zu wissen: Die Entgeltumwandlung fällt nicht unter die Steuerfreiheit nach § 3 Nr. 15 EStG. Denn es handelt sich hierbei eben nicht um eine Zusatzleistung zum Gehalt.
Trotzdem ist das Modell steuerlich attraktiv, besonders für Firmen, die die das Ticket nicht zusätzlich zum Gehalt finanzieren können oder möchten.
Wer’s noch individueller mag, setzt auf das Mobilitätsbudget. Damit lässt sich das Deutschlandticket als Mitarbeiter-Benefit einbinden.
Dabei stellt der Arbeitgeber seinen Beschäftigten ein monatliches Budget für Mobilitätskosten zur Verfügung, das sie ganz nach Bedarf einsetzten können.
Egal ob für den ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr), Fahrrad, Carsharing oder eben das Deutschlandticket. Die Höhe des Budgets ist frei wählbar – ganz gleich, ob es unter, genau bei oder über 49 Euro liegt.
Wird das Budget ausschließlich für den ÖPNV verwendet, ist die Erstattung steuer- und sozialversicherungsfrei.
Gerade in ländlichen Regionen mit eingeschränktem ÖPNV-Angebot ermöglicht das Mobilitätsbudget individuelle Lösungen, ganz gleich, ob jemand täglich pendelt und auf das Deutschlandticket angewiesen ist, gelegentlich fährt oder lieber auf Fahrrad oder Auto setzt.
So profitieren alle Beschäftigten, unabhängig von Wohnort und persönlichen Transportmittel, von einem attraktiven Angebot, das zum eigenen Alltag passt.
Trotz Klimakosten: Das Auto dominiert den Arbeitsweg Laut einer Allianz Direct-Umfrage vom März 2024 ist das Auto mit fast 60 % weiterhin das beliebteste Verkehrsmittel für den Arbeitsweg in Deutschland – und das trotz steigender CO₂-Preise, die Autofahren zunehmend teurer machen. Der CO₂-Preis für Benzin und Diesel lag 2021 noch bei 25 Euro pro Tonne und stieg dann kontinuierlich um rund 10 Euro pro Jahr – bis er 2025 schließlich 55 Euro pro Tonne erreichte. Bis 2027 ist ein weiterer Anstieg auf mindestens 65 Euro gesetzlich vorgesehen. Für Pendler lohnt sich der Umstieg auf Bus und Bahn also nicht nur aus Umwelt-, sondern auch aus Kostensicht immer mehr. |
Auch bei Dienstreisen können Arbeitgeber das Deutschlandticket steuerfrei erstatten. Die rechtliche Grundlage dafür bietet § 3 Nr. 13 bzw. Nr. 16 EStG.
Das Prinzip: Wenn absehbar ist, dass die dienstlichen Fahrten im Monat den Ticketpreis, kann das Deutschlandticket ähnlich wie bei einer Bahncard vollständig steuerfrei als Reisekosten abgerechnet werden.
Auch wenn das Ticket privat genutzt wird, ist das kein Problem. Entscheidend ist allein die Prognose, dass sich das Ticket beruflich lohnt. Eine Eintragung ist der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung ist dafür nicht nötig.
Diese Regelung gilt sowohl, wenn das Deutschlandticket als Jobticket genutzt wird, als auch für Tickets, die der Mitarbeiter selbst gekauft hat.
Unternehmen sollten allerdings dokumentieren, wie häufig und in welchem Umfang das Ticket dienstlich genutzt wird. So sind sie auf der sicheren Seite, falls das Finanzamt nachfragt.
Das Deutschlandticket als Jobticket ist aus steuerlicher Sicht ein echter Vorteil, aber in der Steuererklärung kann genau das schnell zum Fallstrick werden, wenn man nicht weiß, worauf es ankommt.
Wenn du das Deutschlandticket steuerfrei von deinem Arbeitgeber bekommst, kannst du die Entfernungspauschale nicht zusätzlich geltend machen.
Der Gesetzgeber hat hier klar geregelt: keine doppelte Entlastung.
Erhältst du also ein steuerfreies Jobticket im Wert von 55,10 Euro pro Monat, wird dieser Betrag von den Werbungskosten für die Pendlerpauschale abgezogen.
Firmen sind verpflichtet, steuerfreie Leistungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte in Zeile 17 der Lohnsteuerbescheinigung auszuweisen und im Lohnkonto dokumentiert werden.
Besonders praktisch: Mit Tools wie become.1 läuft die Dokumentation automatisch.
Der 5-Prozent-Rabatt mindert nicht den Werbungskostenabzug in der Steuererklärung. Deshalb muss dieser Preisnachlass auch nicht in der Lohnsteuerbescheinigung als steuerfreier Fahrtkostenzuschuss angegeben werden.
Wird das Ticket pauschal mit 25 % versteuert (z. B. Entgeltumwandlung), bleibt der volle Abzug der Entfernungspauschale erhalten. Und das ganz ohne Eintrag in die Lohnsteuerbescheinigung, was je nach Gehalt steuerlich vorteilhaft ist.
Je nachdem, wie weit du zur Arbeit pendelst, kann die Pendlerpauschale in der Steuererklärung am Ende günstiger sein als das D-Ticket.
Mit unserem Rechner findest du es in wenigen Klicks die günstigere Variante heraus und triffst eine clevere Entscheidung für deinen Geldbeutel.
Für die steuerfreie Überlassung oder Bezuschussung des Deutschlandtickets müssen die Voraussetzungen nach § 3 Nr. 15 EStG eingehalten werden. So profitieren Arbeitgeber und Mitarbeitende gleichermaßen.
Das Deutschlandticket als Arbeitgeberzuschuss gilt, muss es zusätzlich zum Gehalt gezahlt werden. Eine Gehaltsumwandlung oder ein Verzicht schließen die Steuerfreiheit aus.
Damit das Ticket steuerfrei bleibt, muss der Arbeitgeber es freiwillig und zusätzlich zum Gehalt geben, also ohne Gegenleistung vom Arbeitnehmer.
Auch wenn der Arbeitgeber das Deutschlandticket bezuschusst: Darfst du es ganz entspannt und eingeschränkt auch privat nutzen, ob zur Arbeit, in deiner Freizeit oder für einen Wochenendausflug. Die Steuerfreiheit bleibt trotzdem bestehen.
Firmen müssen die steuerfreie Leistung ordnungsgemäß im Lohnkonto dokumentieren und in der Lohnsteuerbescheinigung angeben. Diese Nachweise sind wichtig, damit das Finanzamt, die Pendlerpauschale korrekt berücksichtigt.
Ausnahme: Bei der pauschalen Versteuerung mit 25 % entfällt die Pflicht zur Eintragung in der Lohnsteuerbescheinigung.
Das Deutschlandticket bringt attraktiven Mehrwert für Unternehmen und Beschäftige. Win-win sozusagen.
Wird das Deutschlandticket zusätzlich zum Gehalt gewährt, ist der Zuschuss steuer- und sozialversicherungsfrei.
Alternativ kann das Unternehmen die Leistung pauschal mit 25 % versteuern, ganz ohne zusätzliche Lohnnebenkosten. Das macht das Ticket auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht richtig attraktiv.
In Zeiten steigender CO₂-Preise und wachsendem Umweltbewusstsein positionierst du dich mit dem D-Ticket als zukunftsorientierter Arbeitgeber, der Verantwortung übernimmt.
Der Umweltaspekt lässt sich auch ideal im Rahmen von CSR-Kommunikation oder Nachhaltigkeitsberichten positiv hervorheben.
In einem zunehmend umkämpften Arbeitsmarkt helfen dir Zusatzleistungen wie das Deutschlandticket Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig zu binden.
Denn gerade junge Talente achten verstärkt auf Nachhaltigkeit – hier punktet ein Jobticket als moderner Benefit.
Wenn mehr Mitarbeiter mit dem ÖPNV zur Arbeit kommen, reduzieren sich der Parkplatzbedarf und die internen Logistikkosten.
Auch Dienstreisen mit dem Nahverkehr können günstiger abgewickelt werden, gerade im innerstädtischen Raum, ein Vorteil, der sich auszahlt.
Mehr Nutzen als Kosten Das D-Ticket spart laut einer Studie vom März 2025 von Greenpeace mehr Kosten ein, als es Bund und Länder kostet. Allein 2024 wurden mindestens 4 Mrd. € an externen Kosten (z. B. für Gesundheit, Umwelt, Infrastruktur) vermieden – bei Förderkosten von 3,45 Mrd. €. Zu den größten Einsparungen zählen vermiedene CO₂-Emissionen, Unfälle und Staus. Diese externen Kosten entstehen typischerweise durch den Autoverkehr, den das Deutschlandticket reduziert. Vor allem der CO₂-Ausstoß im Straßenverkehr ging im 1. Jahr um ca. 6,7 Millionen Tonner zurück, was etwa eine Reduzierung der Verkehrsemissionen von 4,7 % ausmacht. |
Dank dem Arbeitgeberzuschuss und dem 5 %-Rabatt zahlen Mitarbeiter nur noch maximal 40,60 Euro statt 58 Euro pro Monat (Stand 2025).
Wird das Ticket zusätzlich zum Gehalt gewährt, bleibt es steuerfrei, auch bei einer Entgeltumwandlung mit Pauschalversteuerung. Das macht das Ticket zu einer effizienten Nettolohnerhöhung.
Egal ob auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit: das Deutschlandticket gilt bundesweit im öffentlichen Nahverkehr, unabhängig von Strecken, Verbünden oder Zonen.
Mitarbeiter gewinnen neue Freiheiten und sind 365 Tage im Jahr mobil.
Wer mit Bus und Bahn nutzt, vermeidet Stau im Berufsverkehr, spart sich die tägliche Parkplatzsuche und teure Parkgebühren.
Das schon nicht nur die Nerven, sondern spart auch Zeit und Geld. Gerade in überfüllten Innenstädte steigert das die Lebensqualität spürbar.
Mit dem Deutschlandticket wird es als Arbeitnehmer einfacher denn je, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und die Verkehrswende zu unterstützen.
Themen, die gerade der jungen Generation am Herzen liegen.
Junge Talente gesucht? Besonders gefragt ist das Deutschlandticket bei jungen Erwachsenen: 49 % der 14- bis 29-Jährigen zeigten Kaufinteresse bereits bei der Einführung des D-Tickets im Jahr 2023, so eine Studie der Verbraucherzentrale. |
Mit become.1 verwandelst du das D-Ticket mit wenigen Klicks in einen steuerfreien Mitarbeiter-Benefit.
Die smarte Plattform übernimmt für dich alle administrativen Aufgaben. Du sparst wertvolle Zeit und Ressourcen, damit deine Mitarbeiter von Tag eins an mobil durchstarten können.
Das Beste: Die automatische Dokumentation im Lohnkonto macht Schluss mit lästigem Papierkram. Alle steuerrelevanten Informationen werden korrekt erfasst und in der Lohnsteuerbescheinigung ausgewiesen. Damit bleibst du immer auf der sicheren Seite.
Kombiniere das Deutschlandticket nahtlos mit anderen attraktiven Benefits, wie Sachbezugskarten, Essenszuschuss oder Gesundheitsbudget. Stelle dir dein persönliches Paket zusammen, dass zu deinem Unternehmen und Mitarbeitern passt.
Tausende Unternehmen vertrauen bereits auf become.1 als ihren Partner für moderne Mitarbeiter-Benefits.
Sichere dir jetzt dein persönliches Beratungsgespräch und erfahre, wie einfach du das Deutschlandticket in dein Benefit-Portfolio integrieren kannst.
Folgende Bedingungen gelten für das Deutschlandticket:
Ganz einfach online über die Plattform von become.1, dort ist es dann für den Arbeitnehmer im Dashboard einsehbar und jederzeit griffbereit.
Das Deutschlandticket als Jobticket kombiniert beide Vorteile: Mitarbeiter erhalten das Deutschlandticket vergünstigt über den Arbeitgeber – oft für nur 40,60 Euro im Monat – und profitieren gleichzeitig von Steuerfreiheit und bundesweiter Mobilität. Für Unternehmen ist es wiederum eine kostengünstige, nachhaltige Benefit-Lösung.
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