Fachkräftemangel in Deutschland – Ursachen, Branchen & Lösungen für Arbeitgeber

Fachkräftemangel 2026: Deutschland führt das weltweite Ranking an. Erfahre, warum jedes dritte Unternehmen offene Stellen nicht besetzen kann und wie du mit smarten Mitarbeiter-Benefits im Wettbewerb um Talente die Nase vorn behältst.
Frau in blauer Jacke formt ein Herz mit einem Stethoskop

Fachkräftemangel: Das Wichtigste in Kürze

  • Jedes dritte Unternehmen kann offene Stellen zumindest teilweise nicht besetzen. 

  • 86 % der Unternehmen in Deutschland kämpfen aktiv um Talente und Deutschland führt damit das weltweite Ranking an.

  • 83 % der Unternehmen erwarten in den kommenden Jahren negative Folgen durch den Fachkräftemangel.

  • Besonders betroffen: Gesundheitswesen, IT, Handwerk, Gastronomie und Einzelhandel.

  • Steuerfreie Benefits sind ein wirksames Instrument, um Fachkräfte zu binden und als Arbeitgeber attraktiver zu werden.

 

Fachkräftemangel in Deutschland

Fachkräftemangel bedeutet, dass die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften das verfügbare Angebot auf dem Arbeitsmarkt dauerhaft und strukturell übersteigt. Es geht dabei nicht um kurzfristige Schwankungen, sondern um ein langfristiges Ungleichgewicht, das sich über Jahre aufgebaut hat und sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen wird. 

Der Fachkräftemangel stellt in Deutschland ein akutes Problem dar. Die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer treten zunehmend in den Ruhestand. Gleichzeitig rücken deutlich geburtenschwächere Jahrgänge nach. Diese demografische Schere öffnet sich Jahr für Jahr weiter – selbst die schwächelnde Konjunktur kann diesen Trend nicht aufhalten. 

 

Arbeitsmarkt in Deutschland – aktuelle Situation und Zahlen

Die Zahlen für 2026 zeichnen ein klares Bild in Deutschland: Dem DIHK-Fachkräftereport 2025/2026 zufolge kann mehr als jedes dritte Unternehmen offene Stellen zumindest teilweise nicht besetzen. Zwar ist die Fachkräftelücke im Vergleich zu den Rekordjahren geschrumpft, was vor allem an der wirtschaftlichen Abkühlung liegt, doch sie bleibt enorm. Bis 2028 werden voraussichtlich 768.000 qualifizierte Arbeitskräfte fehlen, so das Institut der deutschen Wirtschaft (IW).

Nach aktuellen Daten des ifo-Instituts berichteten im Januar 2026 noch 22,7 % der befragten Unternehmen von Schwierigkeiten, offene Stellen mit Fachkräften zu besetzen. Im Oktober 2025 hatte dieser Wert noch bei 25,8 % gelegen.

Im europäischen Vergleich steht Deutschland besonders unter Druck. Die ManpowerGroup hat ermittelt, dass 86 % der Unternehmen in Deutschland um Talente kämpfen, womit Deutschland im weltweiten Ranking an der Spitze steht. Das liegt unter anderem an der besonders ausgeprägten Überalterung der Erwerbsbevölkerung, die in Deutschland stärker ausfällt als in vielen anderen EU-Staaten. 

Dennoch lag die Zahl der Arbeitslosen im Februar 2026 bei über 3 Millionen, gemäß der Agentur für Arbeit. Dadurch entsteht eine paradoxe Situation: einerseits Hunderttausende unbesetzte Fachkraftstellen, andererseits steigende Arbeitslosenzahlen in Berufsfeldern ohne Qualifikationsanforderungen. Dieses sogenannte Mismatch-Problem, bei dem verfügbare Arbeitskräfte nicht zu den Anforderungen der offenen Stellen passen, ist eine der zentralen strukturellen Herausforderungen des deutschen Arbeitsmarkts.

 

Fachkräftemangel nach Branchen – Wo ist die Lage am kritischsten?

Das BMAS-Fachkräftemonitoring identifiziert 20 sogenannte „Fokusberufe“ mit Engpässen bis 2028. Dazu zählen Berufe, die entweder aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung (z. B. IT-Berufe und technische Forschung) oder der demografischen Entwicklung (Lehr- und Gesundheitsberufe) einen starken Zuwachs des Beschäftigungsbedarfs verzeichnen. Viele technische Berufe im dualen Ausbildungssystem weisen zudem einen hohen Ersatzbedarf auf.

Fachkräftemangel im Gesundheitswesen

Mit 61 % der Betriebe, die von starken Personalengpässen berichten, ist das Gesundheitswesen die am stärksten betroffene Branche überhaupt, so der DIHK-Fachkräftereport 2025/2026. Doch das ist nicht nur ein kurzfristiges Problem. Die PwC-Studie prognostiziert: Bis 2035 werden dem Gesundheitswesen knapp 1,8 Millionen Kräfte fehlen, das entspricht einem relativen Engpass von 35,4 %. 

Besonders dramatisch ist die Lage in den folgenden Gesundheitsbereichen:

  • Gesundheits- und Krankenpflege: 288.800 fehlende Stellen, 35,6 % Engpass
  • Altenpflege: 103.700 fehlende Stellen, 37,3 % 
  • Human- und Zahnmedizin: 99.900 fehlende Ärzte, 29,4 %

Fachkräftemangel in der IT

Die IT-Branche ist einer der am stärksten betroffenen Bereiche weltweit – Deutschland bildet dabei keine Ausnahme. Nicht umsonst ordnet die BMAS IT-Berufe explizit als Fokusberufe mit Engpässen ein, die aufgrund der wirtschaftlichen und technologischen Entwicklung einen starken Zuwachs des Beschäftigungsbedarfs verzeichnen. Zeitgleich berichtet Bitkom, dass in der deutschen Wirtschaft aktuell rund 109.000 IT-Fachkräfte fehlen. Betroffen sind etwa Softwareentwicklung, IT-Sicherheitsexperten und Data Scientists. 

Die Gehälter in der Informations- und Kommunikationsbranche stiegen 2024 um 6,9 % laut kununu, mehr als in jedem anderen Sektor. Das zeigt, wie stark der Wettbewerb um IT-Talente bereits ist. Doch Gehalt allein reicht oft nicht: IT-Fachkräfte sind international gefragt, arbeiten häufig remote und haben die Wahl zwischen Arbeitgebern in ganz Europa oder sogar weltweit. Wer als Unternehmen im Rennen bleiben will, muss neben einem starken Gehalt ein überzeugendes Gesamtpaket bieten.

Fachkräftemangel im Handwerk

Das Handwerk gehört zu den am stärksten betroffenen Bereichen in Deutschland. Berufe wie Elektriker, Sanitär- und Heizungsinstallateure, Dachdecker und Kfz-Mechatroniker suchen händeringend nach qualifiziertem Nachwuchs.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks berichtet: Seit 2015 gebe es mehr offene Stellen in handwerklichen Berufen als arbeitslose Handwerker. Für die Größenordnung werden rund 250.000 fehlende Fachkräfte genannt. Dazu kommen Betriebsnachfolgen und unbesetzte Ausbildungsplätze. Die Konsequenzen sind für jeden spürbar. Wer einen Handwerker braucht, wartet oft Wochen oder Monate, und Auftragsrückstände türmen sich bei vielen Betrieben auf. 

 

Fachkräftemangel in der Gastronomie

Die Gastronomie hat nach der Corona-Pandemie einen massiven Personalrückgang erlitten, von dem sie sich bis heute nicht erholt hat. Viele Fachkräfte sind während der Lockdowns in andere Branchen gewechselt und kehrten nicht zurück. Die Gründe liegen auf der Hand: Schichtarbeit, Wochenend- und Feiertagsdienste, eine hohe körperliche Belastung und vergleichsweise niedrige Löhne machen den Beruf für viele unattraktiv.

Die hohe Fluktuation in der Gastronomie verschärft das Problem zusätzlich. Mitarbeiter bleiben oft nur wenige Monate, die Einarbeitungskosten sind hoch und das verbliebene Team wird durch ständige Personalwechsel zusätzlich belastet. Gastronomiebetriebe, die ihre Mitarbeiter halten wollen, müssen kreativ werden: Neben besserer Bezahlung können steuerfreie Zusatzleistungen wie Essenszuschüsse, Sachbezugskarten oder ein Gesundheitsbonus einen echten Unterschied machen und dafür sorgen, dass Mitarbeiter nicht nur kommen, sondern auch bleiben.

 

Ursachen des Fachkräftemangels

Demografischer Wandel

Der demografische Wandel ist der strukturelle Haupttreiber des Fachkräftemangels in Deutschland. Die Babyboomer-Generation, also die geburtenstarken Jahrgänge der 1950er und 1960er Jahre, geht in den kommenden Jahren massenhaft in Rente. Gleichzeitig rücken deutlich weniger junge Menschen nach. 

 

Bildung und Ausbildung

Ein weiterer zentraler Faktor ist das Mismatch-Problem auf dem Arbeitsmarkt. Es gibt in Deutschland durchaus Arbeitslose, doch deren Qualifikationen passen häufig nicht zu den Anforderungen der offenen Stellen. 

Die gesellschaftliche Tendenz zur Akademisierung hat zusätzlich dazu geführt, dass viele junge Menschen ein Studium einer dualen Ausbildung vorziehen, obwohl am Arbeitsmarkt beruflich Qualifizierte mit dualer Ausbildung laut dem DIHK-Fachkräftereport 2025/2026 am dringendsten gebraucht werden.

Hinzu kommt der Brain Drain: Qualifizierte Fachkräfte, besonders in der IT und im Ingenieurwesen, wandern ins Ausland ab. Gleichzeitig reicht die Zuwanderung von Fachkräften bislang nicht aus, um den demografisch bedingten Rückgang vollständig auszugleichen. Bürokratische Hürden, Anerkennungsverfahren und Sprachbarrieren erschweren die Integration ausländischer Fachkräfte zusätzlich. 

 

Veränderte Arbeitswelt und Erwartungen

Die Erwartungen von Arbeitnehmern an ihren Arbeitsplatz haben sich grundlegend verändert. Work-Life-Balance, Homeoffice-Möglichkeiten, Sinnhaftigkeit der Tätigkeit und Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung sind für viele Fachkräfte mindestens ebenso wichtig wie das Gehalt. 

Das BMAS-Fachkräftemonitoring spricht von einem „geänderten Arbeitsverhalten“, insbesondere bei der Arbeitszeit, das zusammen mit dem demografisch bedingten Rückgang des Arbeitskräfteangebots für die weiterhin hohe Auslastung des Arbeitsmarktes verantwortlich ist. Schließlich reduziert die steigende Teilzeitquote das effektive Arbeitskräfteangebot spürbar. Die Teilzeitarbeitskräfte könnten ein Potenzial darstellen, wenn Arbeitgeber die Rahmenbedingungen schaffen, die eine Aufstockung attraktiv machen, etwa durch KiTa-Zuschüsse.

 

Fehlende Attraktivität als Arbeitgeber

Viele Unternehmen unterschätzen noch immer, wie entscheidend die Arbeitgeberattraktivität für die Fachkräftegewinnung und -bindung ist. Veraltete Strukturen, eine schlechte Unternehmenskultur, fehlende Benefits und ein unprofessioneller Bewerbungsprozess schrecken qualifizierte Kandidaten ab. 



Folgen und Auswirkungen des Fachkräftemangels

Folgen für Unternehmen

Der Fachkräftemangel trifft Unternehmen laut DIHK-Fachkräftereport auf mehreren Ebenen gleichzeitig:

  1. Angebot einschränken: 36 % der Unternehmen müssen aufgrund fehlender Fachkräfte ihr Angebot reduzieren oder Produktionsprozesse einschränken.
  2. Steigende Personalkosten: Rund 63 % der Unternehmen berichten, dass offene Stellen zu höheren Lohn- und Gehaltsaufwendungen führen. 
  3. Mehrbelastung: Etwa 55 % sehen eine zunehmende Arbeitsbelastung ihrer Beschäftigten.

Es entsteht ein Teufelskreis: Überlastung führt zu Ausfällen, Ausfälle führen zu noch mehr Belastung, und am Ende kündigen auch diejenigen, die eigentlich bleiben wollten. 

Insgesamt erwarten 83 % der Unternehmen für die kommenden Jahre negative Folgen durch den Arbeits- und Fachkräftemangel. Das Ausscheiden älterer Beschäftigter führt zudem zu einem Verlust an betriebs- und branchenspezifischem Wissen, der gerade kleinere Betriebe und spezialisierte Fachbereiche besonders hart trifft. Langfristig bedeutet das weniger Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft. 

 

Folgen für Arbeitnehmer

Für Arbeitnehmer hat der Fachkräftemangel eine durchaus positive Seite: Ihre Verhandlungsmacht steigt. Wer als Fachkraft gefragt ist, kann höhere Gehälter durchsetzen, bessere Arbeitsbedingungen einfordern und hat die Auswahl zwischen mehreren Arbeitgebern. 

Doch die Medaille hat eine Kehrseite. In vielen Teams führt die Unterbesetzung zu chronischer Überlastung. Genau an diesem Punkt entscheidet sich, ob ein Arbeitgeber seine Fachkräfte halten kann oder nicht.

 

Folgen für die Volkswirtschaft

Der drohende Fachkräftemangel gefährdet nicht nur einzelne Branchen, sondern auch den Wirtschaftsstandort Deutschland insgesamt. Auch die sozialen Sicherungssysteme geraten unter Druck. Weniger Erwerbstätige bedeuten weniger Beitragszahler in die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. Die digitale Transformation verlangsamt sich ebenfalls, weil genau die IT-Fachkräfte fehlen, die sie vorantreiben sollen.

 

Fachkräftesicherung: Was können Arbeitgeber gegen Fachkräftemangel tun?

Auch wenn die Fachkräftesicherung eine Gemeinschaftsaufgabe ist, kannst du als Arbeitgeber eine ganze Menge selbst tun, um dem Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken.

 

Fachkräftesicherung durch Mitarbeiterbindung

Die beste Strategie gegen Fachkräftemangel ist, deine bestehenden Fachkräfte nicht zu verlieren. Mitarbeiter zu halten, ist deutlich günstiger, als ständig neue zu rekrutieren und einzuarbeiten. Umso mehr kommt es darauf an, für gute Arbeitsbedingungen zu sorgen und eine positive Marke als Arbeitgeber aufzubauen.

Wirksame Mitarbeiterbindung basiert auf drei Säulen: 

  1. Entwicklungsperspektiven
  2. echte Wertschätzung
  3. spürbare finanzielle Vorteile

Steuerfreie Sachbezüge sind dabei ein besonders wirksames Instrument, weil sie sowohl dem Unternehmen als auch dem Mitarbeiter finanzielle Vorteile bieten: Der Arbeitgeber spart im Vergleich zu einer Bruttolohnerhöhung bis zu 20 % Lohnnebenkosten und der Mitarbeiter erhält bis zu 50 % mehr Netto als bei einer klassischen Gehaltserhöhung.

 

Arbeitgeberattraktivität steigern – Employer Branding

Die Zeiten, in denen sich Unternehmen aus einem Pool qualifizierter Bewerber die besten aussuchen konnten, sind vorbei. Heute müssen Arbeitgeber aktiv um Fachkräfte werben und Employer Branding betreiben. Steuerfreie Benefits sind ein sichtbares Signal der Wertschätzung, das potenzielle Bewerber bereits in der Stellenausschreibung wahrnehmen. Wer eine Sachbezugskarte, einen Essenszuschuss, ein Mobilitätsbudget oder einen Gesundheitsbonus anbieten kann, hebt sich von der Masse ab.

 

Ausbildung und Weiterbildung stärken

Angesichts des Mismatch-Problems und des Nachwuchsmangels wird es für Unternehmen immer wichtiger, eigene Nachwuchskräfte auszubilden. Ein Unternehmen, das in die Entwicklung seiner Leute investiert, zeigt Wertschätzung und schafft Bindung. Das betriebsspezifische Wissen, das durch das Ausscheiden älterer Beschäftigter verloren geht, kann durch gezielte Qualifizierung und Wissensmanagement zumindest teilweise aufgefangen werden.

 

Prozesse und Technologie optimieren

Ein oft unterschätzter Hebel gegen den Fachkräftemangel ist die Optimierung von Prozessen und der Einsatz von Technologie. Gerade die Bürokratiebelastung frisst wertvolle Arbeitsstunden. Softwaregestützte Personalplanung, Automatisierung von Routineaufgaben und digitale Weiterbildungstools helfen, vorhandene Ressourcen optimal zu nutzen und die Produktivität zu erhöhen.

 

Mit become.1 gegen den Fachkräftemangel – Benefits als strategisches Mittel

Benefits sind kein nettes Beiwerk mehr, sondern ein entscheidender Wettbewerbsvorteil im War for Talents. Genau hier setzt become.1 an: Die All-in-One-Plattform macht es Arbeitgebern einfach, ein steuerlich optimiertes Benefits-Paket anzubieten, ganz ohne bürokratischen Aufwand. Alles läuft dabei über unsere Plattform – rechtssicher und DATEV-integriert. Deine Mitarbeiter wählen ihre Benefits per App selbst aus und du sparst dir den HR-Aufwand. 

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INHALTSVERZEICHNIS

FAQ

Welche Fachkräfte fehlen am meisten?

Am stärksten betroffen vom Fachkräftemangel sind das Gesundheitswesen, die Pflege, die IT-Branche sowie das Handwerk und die Gastronomie. Am häufigsten fehlen allgemein beruflich Qualifizierte mit dualer Ausbildung.

Was ist Fachkräftesicherung?

Die Fachkräftesicherung umfasst alle Maßnahmen, mit denen Unternehmen und Politik dafür sorgen, dass genügend qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Dazu gehören unter anderem:

  • die Stärkung von Aus- und Weiterbildung
  • die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung (etwa von Frauen und Älteren)
  • die Zuwanderung internationaler Fachkräfte
  • die Bindung bestehender Mitarbeiter durch attraktive Arbeitsbedingungen und Benefits

Was sind Fachkräfteengpässe?

Ein Fachkräfteengpass beschreibt eine vorübergehende Knappheit in bestimmten Berufsfeldern oder Regionen. Es ist nicht zu verwechseln mit einem Fachkräftemangel. Von diesem spricht man, wenn das Defizit flächendeckend, langfristig und branchenübergreifend auftritt. Deutschland befindet sich längst in der zweiten Kategorie.

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