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Employer Branding: Das Wichtigste in Kürze
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Employer Branding bezeichnet den strategischen Aufbau und die Pflege deiner Arbeitgebermarke. Dein Marketing richtet sich an potenzielle Kunden, das Employer Branding an deine aktuellen und zukünftigen Mitarbeiter.
Im Kern beantwortet Employer Branding die Frage: Warum sollten sich talentierte Menschen für dein Unternehmen entscheiden und dort bleiben wollen? Dabei geht es nicht darum, ein geschöntes Bild zu vermitteln, sondern deine tatsächlichen Stärken als Arbeitgeber herauszustellen und kommunizierbar zu machen.
Während früher ein sicherer Arbeitsplatz und ein faires Gehalt ausreichten, erwarten Mitarbeiter heute deutlich mehr: echte Wertschätzung, sinnvolle Aufgaben, flexible Arbeitsmodelle und Benefits, die tatsächlich einen Mehrwert für ihr Leben bieten.
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Schon gewusst? Jobkandidaten haben mit jedem Jahr höhere Erwartungen an ihre potenziellen Arbeitgeber. Das zeigt eine Studie der Uni Bamberg aus dem Jahr 2019: 74,3 % der Befragten gaben an, höhere Anforderungen an Unternehmen zu stellen als früher. Im Jahr 2017 waren es noch 67,1 %. |
Employer Branding verfolgt klare, messbare Ziele, die sich in 2 Hauptbereiche unterteilen lassen: interne und externe Zielsetzungen.
Die internen Ziele von Employer Branding konzentrieren sich auf deine bestehenden Mitarbeiter und die Stärkung der Unternehmenskultur von innen heraus. Wo sich Menschen geschätzt und verbunden fühlen, bleiben sie – und dein Unternehmen wächst mit ihnen.
Die wichtigsten internen Ziele im Überblick:
Nach außen gerichtet verfolgt Employer Branding das Hauptziel, dich als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren und die besten Talente für dein Unternehmen zu gewinnen. In Zeiten des Fachkräftemangels entscheidet oft die Wahrnehmung als Arbeitgeber darüber, ob sich qualifizierte Kandidaten überhaupt bei dir bewerben oder direkt zur Konkurrenz gehen.
Die zentralen externen Ziele:
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Schon gewusst? Die HR-Digital Studie von Zalvus aus dem Jahr 2019 hat unter anderem das Besucherverhalten auf digitalen Jobinseraten untersucht. Dabei kam heraus, dass:
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Der Arbeitsmarkt hat sich grundlegend gewandelt. Während Unternehmen früher aus einem großen Pool an Bewerbern auswählen konnten, herrscht heute in vielen Branchen akuter Fachkräftemangel. Gleichzeitig haben sich die Erwartungen der Arbeitnehmer dramatisch verändert.
Der Fachkräftemangel ist aktuell eine der größten Herausforderungen für den deutschen Arbeitsmarkt. Laut der globalen MPG-Studie für 2025 kämpfen in Deutschland 86 % der Unternehmen um Talente – das ist ein Rekordwert und liegt deutlich über dem globalen Durchschnitt von 74 %. Innerhalb von 10 Jahren hat sich der Anteil der Unternehmen, die Schwierigkeiten bei der Rekrutierung haben, sogar mehr als verdoppelt.
Daneben gibt es weitere Herausforderungen für Arbeitgeber:
Die Generation Z und Millennials bringen andere Prioritäten mit: Work-Life-Balance, Sinnhaftigkeit der Arbeit und echte Wertschätzung stehen oft über dem reinen Gehalt. Sie informieren sich intensiv über potenzielle Arbeitgeber und entscheiden bewusst, wo sie arbeiten möchten.
Ohne durchdachtes Employer Branding läufst du Gefahr, unsichtbar zu werden. Talentierte Kandidaten entscheiden oft schon vor der ersten Kontaktaufnahme, ob dein Unternehmen interessant ist. Die Kosten einer schwachen Arbeitgebermarke sind erheblich: Hohe Fluktuation bedeutet hohe Recruiting-Kosten sowie Produktivitäts- und Wissensverlust.
Die finanziellen Auswirkungen schlechten Employer Brandings:
Eine Gallup-Studie von 2024 bestätigt: Nur noch 9 % der Beschäftigten in Deutschland waren emotional stark an ihren Arbeitgeber gebunden – ein historischer Tiefstand, der sich in 113,1 Mrd. € Produktivitätsverlusten durch innere Kündigung und einer sinkenden Bleibebereitschaft von nur 34 % widerspiegelt.
Beim Employer Branding gibt es 2 Arten von Maßnahmen: interne und externe.
Interne Employer Branding Maßnahmen richten sich an deine bestehenden Mitarbeiter und stärken die Unternehmenskultur von innen heraus. Sie sind die Basis für glaubwürdiges, externes Employer Branding.
Beispiele für interne Maßnahmen:
Laut des WTW Global Benefits Attitudes Survey 2024 spielen Benefits neben Jobsicherheit und Bezahlung eine entscheidende Rolle bei der Mitarbeitergewinnung und -bindung. In Deutschland gaben 32 % der Befragten an, dass sie bei gleicher Tätigkeit und Gehalt wegen eines besseren Benefits-Angebots den Job wechseln würden.
Besonders wichtig sind individuelle Benefits, die tatsächlich einen Mehrwert bieten. Statt Obstkorb und Getränken solltest du auf steuerfreie Sachbezüge, Mobilitätslösungen oder Gesundheitsförderung setzen.
Externe Maßnahmen machen deine Arbeitgebermarke nach außen sichtbar und ziehen potenzielle Kandidaten an. Sie kommunizieren authentisch, was dich als Arbeitgeber auszeichnet.
Beispiele für externe Maßnahmen:
Deine bestehenden Mitarbeiter sind dabei deine besten Botschafter. Wenn sie authentisch über ihr Arbeitsumfeld sprechen und das Unternehmen weiterempfehlen, wirkt das glaubwürdiger als jede Werbekampagne. Deshalb sollten interne und externe Maßnahmen immer Hand in Hand gehen.
Hier ein Beispiel für gutes Employer Branding: Ein mittelständisches IT-Unternehmen punktet nicht mit dem üblichen „Wir sind eine große Familie“-Spruch oder bewirbt einen Obstkorb als Benefit, sondern bietet richtige Werte und Benefits für alle Angestellten:
Starke Arbeitgebermarken sprechen Klartext und liefern konkrete Fakten. Sie zeigen auf, was Mitarbeiter wirklich bekommen, statt mit Selbstverständlichkeiten zu werben.
Eine erfolgreiche Employer-Branding-Strategie entwickelst du systematisch in 5 aufeinander aufbauenden Schritten.
Der 1. Schritt legt das Fundament für dein gesamtes Employer Branding. Du analysierst deine aktuelle Situation, definierst deine Ziele und entwickelst eine klare Positionierung als Arbeitgeber.
Im 2. Schritt entwickelst du deine Arbeitgebermarke und definierst, wie du nach außen auftreten willst. Du erstellst deine Employee Value Proposition – das Wertversprechen an deine Mitarbeiter.
Der 3. Schritt fokussiert sich auf deine bestehenden Mitarbeiter. Du schaffst eine Kultur, in der sich deine Teams wohlfühlen und zu Botschaftern deines Unternehmens werden.
Im 4. Schritt machst du deine Arbeitgebermarke für potenzielle Kandidaten sichtbar. Du entwickelst Recruiting-Maßnahmen, die deine Zielgruppe ansprechen und überzeugen.
Der 5. Schritt sorgt dafür, dass deine besten Mitarbeiter langfristig bei dir bleiben. Du entwickelst Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und kontinuierlichen Verbesserung.
Benefits schaffen konkrete, greifbare Vorteile für deine Mitarbeiter und zeigen echte Wertschätzung.
Freiwillige Zusatzleistungen und Mitarbeiter-Benefits haben sich zu einem zentralen Instrument entwickelt, um die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern. Eine aktuelle Roland-Berger-Studie mit über 1.700 befragten HR-Verantwortlichen zeigt:
Unternehmen in Deutschland bieten ihren Angestellten im Schnitt 6,6 verschiedene Benefits an – Tendenz steigend. Für das Jahr 2025 planen sie durchschnittlich 1,4 weitere Leistungen einzuführen. 89 % der Unternehmen verfolgen damit eine stärkere Bindung und höhere Zufriedenheit der Mitarbeiter.
Gleichzeitig kämpfen viele Personalverantwortliche mit einem unübersichtlichen Markt: Über 80 % empfinden das Angebot an Benefits als intransparent und ein Großteil kennt steuerliche Fördermöglichkeiten nur unzureichend. So verschenken Unternehmen Potenzial – sowohl bei den Kosten als auch bei der Wirkung auf die eigene Arbeitgebermarke.
Gut, dass es become.1 gibt: Wir schaffen Transparenz auf dem Markt und machen Benefits endlich einfach. Als Benefits-Plattform unterstützen wir bereits über 1.000 Unternehmen dabei, ihre Mitarbeiter mit echten Mehrwerten zu begeistern – nicht mit dem berüchtigten Obstkorb, der niemandem die Miete zahlt.
Unsere Plattform bietet dir alles aus einer Hand: Von der become.1 Card als flexible Sachbezugskarte über digitale Gutscheine bis hin zu Essenszuschüssen, Mobilitätsbudgets und Gesundheitsboni. Du kannst aus 4 verschiedenen Paketen wählen oder dir nach dem Baukasten-Prinzip deine individuellen Benefits zusammenstellen.
Und das Beste: Die Integration in deine bestehende Personalsoftware läuft nahtlos und der administrative Aufwand reduziert sich auf ein Minimum – dabei ist alles 100 % rechts- und steuerkonform.
Vereinbare jetzt eine Demo und erlebe, wie einfach modernes Employer Branding heute sein kann.
Personalmarketing fokussiert sich auf kurzfristige Recruiting-Maßnahmen und die Gewinnung neuer Mitarbeiter. Employer Branding hingegen ist ein strategischer, langfristiger Ansatz, der sowohl die Gewinnung als auch die Bindung von Mitarbeitern umfasst und eine authentische Arbeitgebermarke aufbaut.
Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer profitieren von starkem Employer Branding. Unternehmen gewinnen leichter qualifizierte Mitarbeiter, reduzieren die Fluktuation und sparen Recruiting-Kosten. Mitarbeiter erhalten bessere Arbeitsbedingungen, moderne Benefits und arbeiten in einem Umfeld, das ihre Werte teilt.
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