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Fachkräftemangel im Gesundheitswesen: Das Wichtigste in Kürze
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Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen hat eine Dimension erreicht, die sich nicht mehr ignorieren lässt. Eine aktuelle IW-Studie zeigt die Fachkräftelücke nach Branchen auf und die Ergebnisse sind eindeutig: Im Gesundheitswesen allein blieben 2024 im Jahresdurchschnitt rund 46.000 Stellen für qualifizierte Arbeitskräfte rechnerisch unbesetzt. Laut DIHK-Fachkräftereport 2025/2026 berichten 61 % der Betriebe von starken Personalengpässen. Keine andere Branche in Deutschland ist so massiv vom Personalmangel betroffen. Zurecht spricht die BDO/DKI-Studie aus 2023 von einem „Personalnotstand im Krankenhaus“.
Die PwC-Studie rechnet für das gesamte Gesundheitswesen bis 2035 mit knapp 1,8 Millionen fehlenden Fachkräften. Besonders betroffen sind die folgenden Berufsgruppen:
Aktuell liegt der Versorgungsengpass im Gesundheitswesen bei rund 7 %. Bis 2035 droht dieser Wert auf durchschnittlich 35 % zu steigen. Das bedeutet: Mehr als jede dritte benötigte Fachkraftstelle im Gesundheitswesen könnte in weniger als zehn Jahren unbesetzt bleiben.
Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen ist das Ergebnis mehrerer ineinandergreifender Faktoren.
Das Gesundheitswesen steht vor einer doppelten demografischen Herausforderung: Während die alternde Bevölkerung den Bedarf an medizinischer Versorgung und Pflege kontinuierlich wachsen lässt, verlässt eine ganze Generation erfahrener Fachkräfte – die Babyboomer – den Arbeitsmarkt. Gleichzeitig bleibt der Nachwuchs aus.
Die PwC-Studie zeigt das konkret: Im Gesundheitssystem liegt das Durchschnittsalter der Mitarbeiter bereits bei 46,3 Jahren. Bis 2035 wird dieser Wert auf 51 Jahre steigen.
Schichtarbeit, Nacht- und Wochenenddienste gehören zum Alltag im Gesundheitswesen. PwC bestätigt: 61 % der erfahrenen Fachkräfte und 56,1 % der potenziellen Nachwuchskräfte nennen die Arbeitszeiten als zentralen Belastungsfaktor.
Gehalt und Rahmenbedingungen müssen stimmen, sonst geht der Nachwuchs in andere Branchen. PwC berichtet:
Dabei geht es nicht nur um den Kontoauszug am Monatsende. 50,4 % der erfahrenen Fachkräfte und 55,7 % der potenziellen Nachwuchskräfte empfinden, dass Gesundheitsberufe zu wenig gesellschaftliche Anerkennung erfahren. Wertschätzung muss daher im Arbeitsalltag ankommen.
Der Finanzierungsdruck durch Kranken- und Pflegekassen lässt den Einrichtungen wenig Spielraum. Budgets sind eng geschnürt und Investitionen in Personal konkurrieren mit Investitionen in Infrastruktur und Medizintechnik. Dazu kommt ein Digitalisierungsrückstand, der das Gesundheitswesen im Branchenvergleich schlecht dastehen lässt.
Der Personalmangel bleibt nicht abstrakt. Er verändert den Arbeitsalltag in Krankenhäusern, die Erfahrung von Patienten und die wirtschaftliche Lage ganzer Einrichtungen.
„Engpässe im Gesundheitswesen führen zu langen Wartezeiten bei Terminen.“
IW-Expertin Valeria Quispe, IW-Studie 2025
Trotz aller strukturellen Herausforderungen haben Krankenhäuser und Kliniken Stellschrauben, an denen sie selbst drehen können.
Die PwC-Studie bestätigt, dass Krankenhäuser sich nicht allein auf Neueinstellungen verlassen können, sondern ihre Belegschaft aktiv und langfristig binden müssen.
Steuerfreie Sachbezüge nach TVöD über § 18a sind eine Möglichkeit, den Mitarbeitern ein alternatives Entgeltanreizsystem zu bieten. Gerade im Gesundheitswesen, wo die Grundgehälter trotz Tarifbindung oft nicht der Belastung entsprechen, wirken solche Zusatzleistungen besonders stark. Relevante Benefits für Krankenhausbeschäftigte sind:
Die wirksamste Maßnahme für das Recruiting im Krankenhaus ist die eigene Arbeitgeberattraktivität: zufriedene Mitarbeiter, die ihren Arbeitsplatz weiterempfehlen. PwC zeigt, dass 36,7 % der potenziellen Nachwuchskräfte im Gesundheitswesen über Freunde auf den Beruf aufmerksam wurden, 31,6 % über Familienangehörige.
Wenn du also willst, dass deine Mitarbeiter neue Kollegen mitbringen, musst du dafür sorgen, dass sie selbst gerne bei dir arbeiten. Genau hier setzt Employer Branding an. Krankenhäuser, die das als strategisches Mittel nutzen, verschaffen sich im Wettbewerb um Fachkräfte einen Vorsprung, der mit klassischen Stellenanzeigen allein nicht zu erreichen ist.
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Für Krankenhäuser, die sich im Wettbewerb um Fachkräfte behaupten wollen, ist ein attraktives Benefits-Paket ein strategisches Werkzeug, das bereits in der Stellenausschreibung sichtbar wird.
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Laut einer IW-Studie blieben allein 2024 im Jahresdurchschnitt rund 46.000 Stellen im Gesundheitswesen rechnerisch unbesetzt. Die PwC-Studie prognostiziert, dass bis 2035 knapp 1,8 Millionen Fachkräfte im gesamten Gesundheitswesen fehlen werden, was einem Versorgungsengpass von über 35 % entspricht.
Ein attraktiver Krankenhaus-Arbeitgeber kombiniert verlässliche Arbeitsbedingungen mit finanzieller Wertschätzung. Dazu gehören planbare Dienstpläne, eine faire Verteilung von Schicht- und Wochenenddiensten, echte Entwicklungsperspektiven und moderne Arbeitsmittel. Steuerfreie Benefits wie eine Sachbezugskarte, ein Gesundheitsbonus oder ein KiTa-Zuschuss schaffen zusätzlich einen spürbaren Netto-Vorteil.
Mitarbeiterzufriedenheit im Krankenhaus entsteht dort, wo Fachkräfte das Gefühl haben, gute Arbeit leisten zu können und dafür angemessen entlohnt und respektiert zu werden. Konkret heißt das: Bürokratie reduzieren, in Digitalisierung investieren, Dienstpläne verlässlich gestalten und steuerfreie Benefits anbieten, die netto wirklich ankommen. Die Plattform von become.1 ermöglicht genau das, einfach, ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand und kompatibel mit TVöD-Regelungen.
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